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Tourismuszahlen sind so hoch wie nie

MainKinzigKreis

  • img
    So entwickelte sich der Tourismus in der Region. Archivfotos: Gärtner/Pixabay

Main-Kinzig-Kreis. Die Tourismuszahlen im Main-Kinzig-Kreis sind so hoch wie nie - und sie sollen weiter steigen. Ganz vorne in der Statistik steht Hanau.

Artikel vom 08. März 2017 - 11:11

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Am Mittwoch startet in Berlin die Internationale Tourismus-Börse (ITB), die führende Messe der Tourismusbranche. Anwesend ist dabei unter anderem Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer der 2016 gegründeten Spessart Tourismus und Marketing GmbH. Die gute Nachricht: Bereits ohne externe Anregungen fallen die Tourismus-Statistiken im Kreis bereits positiv aus. Auch 2017 sollen die positive Entwicklung weitergehen.

Generell verzeichnete das Land Hessen 14,5 Millionen Gäste in Beherbergungsbetrieben mit zehn oder mehr Betten – ein Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. Etwa 3,7 Millionen Gäste stammten aus dem Ausland.

Positive Trend bei Übernachtungen
Im Main-Kinzig-Kreis wurden im vergangenen Jahr von den Unterbringungsbetrieben insgesamt 371 397 Gästeankünfte gezählt. „Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 6940 Personen“, berichtet Mosbacher. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 2015 um 1,9 Prozent übertroffen.

Auch bei den Übernachtungen setze sich der positive Trend fort. Nach einem Rückgang der Übernachtungszahlen im Jahr 2015 verzeichnen die Städte und Gemeinden im Kreis 2016 einen Zuwachs um einen Prozent auf 1 374 431. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist mit 3,7 Tagen konstant geblieben.

Bruchköbel und Nidderau verbessert
Die meisten Gäste verzeichnete wie üblich Hanau, wobei die Ankünfte mit 74 757 um 0,7 Prozent gesunken sind. Durch eine verlängerte Aufenthaltsdauer konnte dennoch ein Übernachtungsplus von 2,5 Prozent auf 159 457 verzeichnet werden.

Im Bereich der Ankünfte verbesserten sich die Städte Bruchköbel mit 10 160 Gästen (+21,1 Prozent) und Nidderau mit 8400 Gästen (+8,1 Prozent). Rund 400 Gäste weniger besuchten hingegen die Gemeinde Rodenbach – dies bedeutet einen Verlust von 13,2 Prozent.

Bad Orb: Gäste bleiben im Schnitt 6,4 Tage
Spitzenreiter in der Gästebeliebtheit ist erneut die Kurstadt Bad Orb. Die Zahl der Ankünfte steigerte sich dort um 9,7 Prozent auf 68 992 Gäste, die im Schnitt 6,4 Tage blieben. Daraus ergaben sich 438 427 Übernachtungen – ein Plus von 5,2 Prozent.

Am längsten bleiben die Gäste in Bad Soden-Salmünster bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von acht Tagen. „Dies ist sicherlich auch der Ausrichtung auf Kur- und Gesundheitsangebote sowie dem hohen Anteil an Reha-Einrichtungen geschuldet“ so Mosbacher.

Viele Zahlen fehlen
Eine wichtige Kennziffer ist aus Mosbachers Sicht die Auslastung der Betriebe mit 25 und mehr Betten, die von 48,6 Prozent in 2015 auf 50,2 Prozent in 2016 gestiegen ist. „Dies ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht sehr positiv“ unterstreicht Mosbacher. Ärgerlich sei der Umstand, dass bei den vorliegenden Zahlen des Statistischen Landesamts in Wiesbaden nur die gewerblichen Betriebe ab zehn Betten erfasst würden.

„Somit fehlen uns Zahlen für die vielen Kleinbetriebe, Ferienwohnungen und Privatzimmer“, so Mosbacher. Insgesamt ist der Spessart als eine der elf touristischen Destinationen in Hessen aus Sicht Mosbachers auf einem guten Weg. Dieser positiven Entwicklung wolle man künftig durch eine professionelle Vermarktung noch mehr Dynamik geben.

"Spessart Magazin" wird vorgestellt
Ein erstes Marketingelement für 2017 stellt Mosbachers Team in Berlin vor: das „Spessart Magazin“. Auf 52 Seiten soll dabei mit vier Leitthemen – Wandern, Mountainbiken, Wohlfühlen und Kultur – auf die touristischen Vorzüge der Region aufmerksam gemacht werden.



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