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Refugium bedrohter Arten: Ein Vogelparadies in der Entwicklung

Langenselbold

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    Wie der Kinzigsee (links) entstand der Ruhlsee in den Jahren 1976 und 1977 im Zuge des Autobahnbaus. Heute ist die Kinzigaue von Langenselbold Naturschutzgebiet. Archivfoto: Häsler

Langenselbold. Mitten im Main-Kinzig-Kreis finden sich Jahr für Jahr zahllose Wat- und Wasservögel zum Rasten und Überwintern ein. Das nicht ohne Grund, denn von 2009 bis 2010 sind der Ruhlsee und ein Abschnitt der Kinzig in Langenselbold naturnah umgestaltet worden.

Artikel vom 13. März 2017 - 22:00

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Am Sonntag, 19. März, veranstaltet die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA) am Langenselbolder Ruhlsee eine fachkundige Führung. Wie der Kinzigsee entstand der Ruhlsee in den Jahren 1976 und 1977 im Zuge des Autobahnbaus. Heute ist die Kinzigaue von Langenselbold Naturschutzgebiet. Neben wertvollen Wiesen zählt auch ein feuchter Eichen-Hainbuchen-Wald dazu.

Inzwischen hat sich das Auengebiet zu einem Lebensraum für bestandsbedrohte Vogelarten entwickelt. Die von der GNA initiierte, geplante und umgesetzte Renaturierung hat sich als äußerst erfolgreich herausgestellt. So ist der Naturschutzsee heute mit einer drei Hektar großen Flachwasserzone nicht nur als Rastplatz für viele Vögel, sondern endlich auch als Brutgebiet von Bedeutung.

Nahrungsrevier der Weißstörche und Graureiher
Das extensiv bewirtschaftete Grünland um den Ruhlsee gehört schon seit längerem wieder zum Nahrungsrevier der Weißstörche und Graureiher. Neben Orchideen beherbergt es auch viele andere seltene und bedrohte Pflanzenarten. Während der Kinzigsee ganz der Freizeitnutzung und dem Wassersport zur Verfügung steht, sollen am Ruhlsee Naturschutz und Erholung in Einklang gebracht werden.

Neben Joggern und Radfahrern sind es vor allem Spaziergänger, die die weithin offene Landschaft schätzen und die Ruhe genießen. Das Planungsteam, Susanne Hufmann und Günter Könitzer, sind sich sicher: „In Langenselbold ist ein ökologisch sehr wichtiger Naturschutzsee entstanden. Und das mitten im Main-Kinzig-Kreis, der traditionell Vogelzugroute ist. Von unseren Maßnahmen profitiert das gesamte Ökosystem mit all seinen seltenen oder bedrohten Tier- und Pflanzenarten, die für Feuchtgebiete typisch sind.“

Fernglas mitnehmen
Treffpunkt ist der Parkplatz bei der Baumschule Müller in Langenselbold. Wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Bitte Fernglas und/oder Spektiv mitbringen, wenn vorhanden. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Die GNA bittet um einen Kostenbeitrag von vier Euro pro Person, die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen ist kostenlos. Die Einnahmen kommen ausschließlich Auenschutzprojekten der GNA zu gute.

Damit Erholungssuchende informiert und unbeschwert die Natur genießen können, veröffentlichte die GNA in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenselbold ein Faltblatt, das kostenlos angefordert werden kann (Telefon 0 61 84/9 93 37 97 oder gna.aue@web.de).



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