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Das hilft gegen den Buchsbaumzünsler

Maintal

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    Der Buchsbaumzünsler ist vielen Gartenbesitzern ein Dorn im Auge. Foto: Bernhard Friesacher/www.pixelio.de

Maintal. Der Buchsbaumzünsler richtet ist diesem Jahr schon recht früh Schaden an. Doch was kann man gegen ihn tun? Und wie entsorgt man befallenes Schnittgut am besten? Diese Tipps helfen im Umgang mit dem Schädling.

Artikel vom 21. April 2017 - 08:08

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Aufgrund aktueller Meldungen über den Befall zahlreicher Pflanzen in Maintal durch den Buchsbaumzünsler – einen weiß-braunen Schmetterling aus Ostasien, der in den letzten Jahren nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde – hält der Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt für alle Gartenfreunde einige Hinweise bereit. 

„Durch den relativ warmen Winter hat sich diesmal schon sehr früh im April die erste von mehreren Schädlingspopulationen des Buchsbaumzünslers entwickelt“, berichtet Jochen Pfeifer vom städtischen Fachdienst. Die Falter leben nur gut eine Woche und legen in dieser Zeit ihre Eier ab, aus denen dann die nächste Raupengeneration schlüpft.

Mehrmalige Kontrollen
Bei günstiger Witterung entwickeln sich bereits nach wenigen Tagen die neuen Raupen und schädigen die Pflanze erneut. „Um den Befall einzudämmen, sind über das gesamte Sommerhalbjahr hinweg mehrmalige Kontrollen der Pflanzen auf Raupen, Puppen und Gespinste notwendig, speziell in der Kronenmitte der Gehölze“, so der Fachmann.

Leichter Befall von Pflanzen durch den Buchsbaumzünsler kann behandelt werden durch das Absammeln der Raupen und durch Herausschneiden der Gespinste beziehungsweise den Rückschnitt der befallenen Triebe. Da aus den Puppen noch mehrere Tage nach dem Schnitt Schmetterlinge schlüpfen können, sollte das Schnittgut jedoch nicht im Garten verbleiben, sondern umgehend entfernt werden.

Befallenes Schnittgut richtig entsorgen
Befallenes Schnittgut in kleineren Mengen gehört in die Biotonne. „Sollten größere Mengen anfallen, bitten wir die Gartenbesitzer, diese direkt zur Abfallsammelstelle oder zur Kompostierungsanlage zu bringen. Bei der Schnittgutabgabe sollte außerdem auf den Schädlingsbefall hingewiesen werden“, so Jochen Pfeifer. Von der Kompostierung im eigenen Garten rät er dringend ab, da die Temperaturen im heimischen Komposthaufen zur sicheren Verrottung nicht ausreichend sind. 

Eine chemische Bekämpfung des Buchbaumzünslers ist schwierig. Pflanzenschutzmittel wirken meist nur gegen die noch kleinen Larven, die aber häufig nicht erkannt werden. Außerdem erreicht eine chemische Bekämpfung nur Raupen und Schmetterlinge, die direkt mit den Pflanzenschutzmitteln in Berührung kommen, was durch die dichte Gespinstbildung noch erschwert wird.

Kontaktdaten
„Wenn überhaupt, sollten im Haus- und Kleingarten zur Bekämpfung Präparate gemäß EG-Bio-Verordnung eingesetzt werden“, erklärt Jochen Pfeifer. Für weitere Informationen können sich Interessierte an den Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt wenden. Jochen Pfeifer ist erreichbar unter 0 61 81/4 00-4 44 oder per E-Mail an umwelt@maintal.de.



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