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CDU will Parkplätze für Kurzparker erhalten

Hanau

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    Heute wird an der Wallonisch-Niederländischen Kirche noch fleißig geparkt. Das soll sich nach den Plänen der Stadt ändern. Foto: Melcame

Hanau. Bei der Umgestaltung des Platzes an der Wallonisch-Niederländischen Kirche in Hanau wirbt die CDU für einen Kompromiss: Sie will Parkplätze für Kurzparker erhalten.

Artikel vom 16. Februar 2017 - 09:40

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In einer Mitteilung begrüßt die CDU Hanau die Pläne für die Umgestaltung des Platzes an der Wallonisch-Niederländischen Kirche. Allerdings müsste ein Teil der Parkplätze erhalten bleiben, machen die Christdemokraten deutlich.

Die Umgestaltung sei der letzte fehlende Baustein im Zuge des Innenstadtumbaus. Dieser solle sorgfältig durchdacht werden und im Diskurs mit allen Beteiligten offen umgesetzt werden. Der Platz solle als zentraler Erholungsort im Zentrum der Stadt und dem umliegenden neu erbauten Wohnquartier dienen und nicht nur dem Parkraum dienen, macht die CDU deutlich.

Ausgewogenes Gleichgewicht
„Natürlich nehmen wir die kritischen Stimmen der Marktbeschicker, des Einzelhandels aber auch der Anwohner rund um den Platz wahr. Die Diskussion kann aber nur zielführend sein, wenn ein tragfähiger Kompromiss zwischen allen Beteiligten gefunden wird“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Isabelle Hemsley laut Mitteilung. Bereits mit den Anfängen der Planungen rund um den Platz hätten die Christdemokraten auf das Risiko des wegfallenden Parkraums aufmerksam gemacht.

„Der Platz muss im ausgewogenen Gleichgewicht zwischen Aufenthaltsort und genügend Parkraum stehen. Dies kann nur durch ein ganzheitliches Konzept erreicht werden. Es reicht nicht, nur die Parkflächen wegzunehmen und das Argument anzuführen, dass genügend Parkraum in den Parkhäusern zur Verfügung stehe. Diese Betrachtung ist realitätsfern“, so die CDU in ihrer Mitteilung.

 


Hemsley: Reine Problemverlagerung
Die Menschen würden weiterhin versuchen, einen Parkplatz außerhalb der Parkhäuser zu finden, der sich in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz befinde. Weiterhin widerspreche es der Realität, dass die Wochenmarktbesucher bis zur Tiefgarage am Forum laufen – dies zeige der Rückstau an der Tiefgarage am Marktplatz an den Wochenmarkttagen. Auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung sei zu bedenken, dass gerade ältere Menschen versuchen einen Parkplatz in der Nähe des Marktplatzes zu finden.

„Um jedoch dem gewünschten Aufenthaltsort an der Wallonisch- Niederländischen Kirche wirklich genüge zu tun, muss auch an eine andere Straßenführung gedacht werden. Ohne eine Änderung der Straßenführung wird man den Parksuchverkehr nur auf umliegende Straßenzüge verlagern. Dies wäre dann jedoch nur eine reine Problemverlagerung, aber keine Problemlösung,“ so Hemsley weiter.

Schräge Parkbuchten
Das vorgelegte Gutachten spreche davon, dass rund 70 Parkplätze der derzeit 120 Parkplätze von Kurzzeitparkern in Anspruch genommen werden. Diese 70 Parkplätze solle man durch ein schlüssiges Konzept versuchen weiter aufrecht zu erhalten. Ein solches Konzept könne durch entsprechende schräge Parkbuchten am äußeren Ring des Platzes verwirklicht werden, welche nicht die Aufenthaltsqualität beeinträchtigen würden.

Weiterhin könne durch ein entsprechendes und längst überfälliges Einbahnstraßensystem in der Altstraße und Schützenstraße der dort entstehende Rückstau und Suchverkehr besser gelöst werden. „Die kommenden Monate muss weiterhin versucht werden mit allen Akteuren einen guten Kompromiss zu finden, offen miteinander zu diskutieren und die bestmögliche Variante für den Platz auszuloten“, so die Christdemokraten abschließend.



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